Ausflug

Geschrieben von Michael Huser.


Kreisausflug zur Straußenfarm in Remagen
+ Beiprogramm

 

Viele StraußeFoto: Annalena Grolewski

Der RGZV-Radevormwald in Person seines Vorsitzenden Wolfgang Zielke und ein Vereinskollege des Hückeswagener RGZV organisierten am 1. Juli 2018 einen Kreisausflug. Alle Vereinsmitglieder von den RGZVs im Oberbergischen Kreis waren dazu eingeladen. Ziel der Fahrt war Remagen und die dort beheimatete Straußenfarm.

Auf der Busfahrt vom Norden des Kreises in Radevormwald bis hinab zum südlichsten Zipfel in Waldbröhl sammelt man zunächst alle angemeldeten Teilnehmerrinnen und Teilnehmer ein. Knapp 30 Leute. Danach überquerte man bei Linz per Fähre den Rhein und fuhr dann zu den großen Vögeln. Nach dem Umstieg auf eine gummibereifte Bimmelbahn erkundete man in gemächlicher Fahrt das weitläufige Gelände der Farm. Vielfältige Einfrücke von der Haltung und Zucht der großen Tiere konnten gesammelt werden. Den mitreisenden Kindern und Jugendlichen gefielen nach eigener Aussage die "Baby-Strauße" am besten. Wer es von den Kindern wollte und sich auch traute, durfte nämlich eines der Küken halten und so für ein Weilchen zur Starußenmutter bzw. zum Straußenvater werden.

Kinderstube der Straußenfarm in RemagenFoto: Annalena Grolewski

Bei der Zucht wird ein erwachsener Hahn wird immer von zwei Hennen begleitet. Übers Jahr legen die Hennen 80 bis 100 große Eier. Groß kann man mit Sicherheit sagen! Denn eines der Straußeneier entspricht etwa 25 bis 28 Hühnereiern (nicht Zwerghuhn...). Imposant auch die Dicke der Eierschale. Sie hat eine Wandstärke bis zu 4 Millimetern. Das Brutgeschäft übernehmen am Tage die Hennen. In der Nacht brütet der Hahn, denn er hat Dank seiner schwarzen Federn im Dunkeln eine bessere Tarnung. Das ist zwar nur in freier Wildbahn von Bedeutung, ist aber ein instinktives Verhalten.
Eine der Hennen wird vom Hahn bevorzugt. Diese Henne sortiert im Gelege die Eier ihrer Kontrahentin an die Außenseite. Dort kann es weniger warm sein und eventuell kann das Ei hier nicht ausgebrütet werden. So sichert sie sich die Weitergabe ihrer eigenen Gene.

Auf der Farm gab es für alle ein üppiges Mittagsbuffet. Fleisch vom Strauß-, Schwein und Rind konnte gewählt werden. Dazu noch andere schmackhafte Speisen und Getränke. "Das hat gemundet", bekundeten dann auch viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fahrt.

Bevor es wieder in Richtung Heimat ging, stand aber noch ein Besuch beim Vulkanexpress an. Das "Beiprogramm". Eine schmalspurige (1000mm Spurweite) Eisenbahnlinie in der Vulkanregion des Laacher Sees.  Von Niederzissen aus reisten die Geflügelfreunde mit der Dampflok in daran gekuppelten Plattformwagen durch das Tal der Brol und genossen die Fahrt und die schönen Ausblicke auf die Gegend bis hinab zum Rhein. Durch die vielen erforderlichen Bremsmanöver des talwärts fahrenden Zuges habe dieser doch arg gequietscht. Zumindest empfand das der Chef des RGZV-Radevormwald so...

Das Resümee der Teilnehmerinnen und Teilnehmer fiel positiv aus: "Die Fahrt brachte viele Leute aus der Geflügelzucht zusammen, die schon längere Zeit keine Gelegenheit mehr gefunden hatten sich auszutauschen und über ihr Hobby zu fachsimpeln."

 

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